_freie
arbeiten

Freie Arbeiten bedeuten mir besonders viel. Sie entspringen meiner inneren Motivation und dem Wunsch, meine eigenen Ideen ehrlich und ohne Vorgaben zu erforschen. Der Weg zu einer Idee beginnt oft mit Gesprächen, dem Durchblättern alter Bilder oder Texte, dem Besuch von Ausstellungen oder dem einfachen Ruf der Intuition. So breitet sich eine Vision in meinem Kopf aus und nimmt allmählich Gestalt an.

Manche dieser Projekte leben nur kurz, andere begleiten mich über Jahre hinweg. In jedem Fall teste ich Grenzen aus – inhaltlich, formal und technisch – und prüfe neugierig, wie weit ich gehen kann. Dabei schaffe ich Freiräume, in denen ich experimentiere, Fehler mache und neue Wege entdecke.

Solche freien Projekte bieten mir eine bedeutende Chance zur Weiterentwicklung, sowohl persönlich als auch fotografisch. Die daraus gewonnene Erkenntnis fließt in meine restliche Arbeit ein, verfeinert meinen Stil, schärft mein Verständnis von Bildwirkung und erweitert meine Ausdrucksmöglichkeiten. So entstehen Bilder, die eigenständig stehen und neue Impulse für meine dokumentarische, künstlerische oder konzeptionelle Arbeit liefern.

In der Zusammenarbeit lasse ich Raum für Entdeckungen, definiere klare Ziele und bleibe offen für spontane Ideen. So werden freie Projekte zu einer kontinuierlichen Lernreise, die mich inspiriert und meine Fotografie als Ganzes bereichert.

Wir Deutschen haben oft die Alpen vor Augen, wenn wir an Berge denken. Wie reich beschenkt sind da die Franzosen, die zusätzlich die Pyrenäen als Grenze zu Spanien kennen.

_die Pyrenäen

Dieses ursprüngliche Bergmassiv mit seinen Tieren und Bewohnern ist ganz still. Sanfte Hügel erheben sich vom atlantischen Meer her in dunstigen Grüntönen und sind von kleinen, rot und grünen Fachwerkhäusern durchsetzt.

Später erheben sich die Berge zu schroffem Gestein mit den südlichsten Gletschern Europas. Noch. Überall rauscht und gluckst es, das Eis schmilzt und versorgt Gras, Blumen und Tiere. Wir Menschen schauen auf die überschäumenden Wasserfälle und können uns nur eingeschränkt freuen. Die Ahnung vor der zukünftigen Trockenheit überschattet unseren Genuss.

Diese und weitere Bilder wurden im Fotopark Forchheim 2024 in Form einer Reiseerzählung auf den Spuren eines großen Schriftstellers gezeigt, sowie in der Volkshochschule Frankfurt als Teil einer Gruppenausstellung.

_ upcycling

Die Entwicklung eines Aperitiv-Fläschchens - von der Erwartung auf einen Abend zu zweit bis zur tröstenden Blumendekoration beim einsamen Frühstück.

Die Serie wurde im Rahmen der Ausstellung "Upcycling"gezeigt und befindet sich im Besitz von Arbeit und Leben Hessen e.V.

_hitchcocks werk in 8 bildern

Ein Fotomarathon in Büdingen. In 6 Stunden mussten die Teilnehmer 8 Filme in 8 Fotos umsetzen. Am Ende sollten genau 8 Fotos im Speicher sein. Alle in der Reihenfolge der Aufgaben und nicht mehr, nicht weniger.

Keine Nachbearbeitung, keine KI – nur pure, direkte Aufnahmen aus der Kamera. 

Die Jury lobte die interessante Herausforderung, bei der Fotografie und kreative Elemente kombiniert wurden, um fehlende Motive zu überbrücken und bewertete meine Arbeit mit dem 1. Platz.